Wie erstelle ich einen Minecraft-Server?
Minecraft mit Freunden spielen heißt: einen Server betreiben. Diese Anleitung zeigt, was du brauchst, welche Serversoftware passt und wie du deinen Server online bekommst — selbst gehostet oder beim Anbieter.
Selbst hosten oder hosten lassen?
Ein Minecraft-Server braucht einen Rechner. Das kann dein eigener PC sein, hat aber Nachteile: der Rechner wird langsamer, die Einrichtung ist fummelig, und dein Heimnetz ins Internet zu öffnen bringt echte Sicherheitsrisiken mit sich. Außerdem ist der Server nur online, solange dein Computer läuft.
Deshalb nutzen die meisten einen Hoster. MC-Node betreibt deinen Server rund um die Uhr auf passender Hardware — dein eigener Rechner bleibt frei.
Was ein gehosteter Server mitbringt
Unsere Minecraft-Pakete enthalten die Werkzeuge, die du täglich brauchst: Versionswechsel, Dateimanager, SFTP-Zugang, Subdomains und Backups. Alles läuft auf moderner Hardware inklusive DDoS-Schutz, damit dein Server stabil und erreichbar bleibt.
Wie viel RAM brauche ich?
RAM bestimmt vor allem, wie viele Spieler und Mods dein Server verkraftet. Ein kleiner Vanilla-Server für ein paar Freunde läuft mit 1–2 GB; ein Modpack oder ein gut besuchter Server braucht deutlich mehr. Auch die Taktrate zählt, denn Minecraft hängt stark an der Single-Core-Leistung. Auf unserer Hosting-Seite gibt es eine Auswahlhilfe, die dir anhand der Spielerzahl ein Paket vorschlägt.
Welche Serversoftware passt?
Minecraft-Server laufen auf verschiedenen Plattformen, jede mit eigenen Stärken.
Vanilla
Die Standardsoftware von Mojang und Grundlage aller anderen. Schlicht, ohne Plugin-Unterstützung — gut, wenn du das Spiel genau so willst, wie es gedacht ist.
Paper
Eine der beliebtesten Optionen. Paper baut auf Vanilla auf, mit starker Leistungsoptimierung, Bugfixes und zusätzlichen Möglichkeiten für Administratoren — und unterstützt Plugins. Für die meisten Server der richtige Startpunkt.
Purpur
Basiert auf Paper und bringt deutlich mehr Konfigurationsmöglichkeiten, zusätzliche Befehle und weitere Spielfunktionen. Passend, wenn du alles feinjustieren willst.
Spigot
Eine ältere, leistungsorientierte Variante mit großem Plugin-Ökosystem. Paper hat sie weitgehend abgelöst, viele Server laufen aber weiterhin damit.
Forge
Die Plattform für Mods statt Plugins. Für ein Modpack brauchst du Forge (oder Fabric).
Server starten
Auf dem eigenen Rechner startest du einen Minecraft-Server über Java:
Windows / Linux
java -Xmx1G -Xms1G -jar server.jar noguiÄndere 1G in die gewünschte RAM-Menge.
macOS — per Bash-Skript:
#!/bin/bash
cd "$(dirname "$0")"
exec java -Xms1G -Xmx1G -jar server.jar noguiBei MC-Node entfällt das alles: nach der Bestellung startest du den Server mit einem Klick und legst direkt los.
Mit dem Server verbinden
Bei einem Server auf dem eigenen Rechner musst du Ports im Router öffnen, und das läuft bei jedem Router anders — sieh in der Anleitung deines Routers nach. Außerdem legst du damit deinen Heimanschluss offen, was gut überlegt sein will.
Bei einem gehosteten Server fällt das weg: die IP steht im Dashboard, sobald der Server läuft, und du verbindest dich sofort.
Jetzt loslegen
Sieh dir unsere Minecraft-Pakete an — dein Server ist innerhalb einer Minute online, in jeder gewünschten Version.