Valheim Server hosten: dedizierter Server oder aus dem Spiel heraus?
Valheim lässt sich auf zwei Arten gemeinsam spielen, und der Unterschied wiegt schwerer als er wirkt. Hostest du aus dem Spiel heraus, ist dein PC der Server: schaltest du ihn aus, kann niemand mehr spielen und die Welt steht still. Ein dedizierter Server läuft weiter.
Warum das wichtig ist
In Valheim baust du Basen und machst über lange Zeit Fortschritte. Genau dann stört es, wenn die Welt nur existiert, solange eine bestimmte Person online ist. Mit eigenem Server macht jeder weiter, wann es ihm passt — deshalb wechseln die meisten Gruppen nach ein paar Wochen.
Deine Weltdatei ist alles
Die komplette Welt steckt in zwei Dateien: einer .db und einer .fwl. Sind die weg, ist alles weg, Basen inklusive. Also Backups anlegen — bei MC-Node laufen die automatisch, aber lade dir bei einem großen Projekt hin und wieder selbst eines herunter.
Mods mit BepInEx
Valheim-Mods laufen über BepInEx und müssen auf beiden Seiten installiert sein: auf dem Server und bei jedem Spieler, in derselben Version. Wer eine abweichende Modversion hat, bekommt Verbindungsprobleme. Klärt eure Modliste also vorher.
Spieler und RAM
Valheim ist für kleine Gruppen gebaut; zehn Spieler sind praktisch die Obergrenze. Der Speicherbedarf ist überschaubar: 2 GB reichen für eine normale Gruppe, 4 GB wenn viel gebaut wurde oder Mods laufen. Die Welt wächst allerdings, je mehr Karte ihr erkundet.