Arma 3 Server hosten: warum die CPU wichtiger ist als der RAM

Arma 3 Server hosten: warum die CPU wichtiger ist als der RAM

Arma 3 unterscheidet sich von fast jedem anderen Spiel dieser Liste: hier ist nicht der RAM das Limit, sondern der Prozessor. Das Spiel simuliert KI-Einheiten, Ballistik und Fahrzeugphysik, und diese Arbeit läuft größtenteils auf einem Kern.

Taktrate schlägt Kernanzahl

Ein Server mit vier schnellen Kernen leistet bei Arma mehr als einer mit sechzehn langsamen. Das ist genau umgekehrt zu dem, was man bei Webservern will. Es erklärt auch, warum eine KI-lastige Mission ruckeln kann, während der Speicherverbrauch kaum steigt — dann limitiert die CPU, nicht der RAM.

Headless Clients

Bei großen Missionen mit viel KI nutzen die meisten Communities genau das: ein Headless Client ist eine zweite Verbindung, die die KI-Berechnungen übernimmt und den Hauptserver entlastet. Für kleinere Missionen ist das unnötig.

Mods und Missionen

Arma lebt von Mods — CBA, ACE und RHS sind bei vielen Gruppen Standard. Server und Spieler brauchen dieselben Mods in derselben Version; der Launcher regelt das über ein Preset. Missionen selbst legst du als .pbo in den mpmissions-Ordner.

Wie viel RAM

2 GB reichen für eine kleine Gruppe, 4 GB für größere Missionen mit Mods. Achte bei Arma aber vor allem auf die CPU: daran stößt du zuerst.

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